Elternbildungstag Freiamt

Kurs 7.2 Pubertät: mal Halt geben - mal loslassen - damit Neues entsteht

Kursleiterin: Bernadette Amacker, Erwachsenenbildnerin

Was können Eltern tun, wenn Grenzen ausgetestet werden, wenn die Gespräche eskalieren oder gar nicht stattfinden? Wie sollen Eltern reagieren, wenn sie spüren, dass die Jugendlichen sie brauchen, aber nicht mehr wollen? Wie gelingt:
- Fest bleiben ohne zu drohen
- Loslassen ohne aufzugeben
- Halt geben ohne zu klammern
- Im Gespräch zu bleiben und Kritik zu üben ohne anzugreifen
- Zu verhandeln ohne Machtkämpfe
- Unterstützen in der „Nullbock“-Phase

Die Pubertät ist eine Zeit des Übergangs. Wichtig ist zu verstehen, warum Jugendliche manchmal so seltsam sind. Streit und Reibereien in der Familie gehören zum Ablösungsprozess. Die Turbulenzen, die mit der Pubertät auftreten, nutzen, um mit den Jugendlichen in eine neue partnerschaftliche Beziehung zu treten, die auf gegenseitigem Vertrauen aufbaut, auch in Zeiten, der „Nullbock-Phase“, in denen die schulischen Leistungen schwanken.
Zu eng gesteckte Grenzen entmutigen, sie lassen keinen Raum für Eigenverantwortung. Zu weit gezogene Grenzen führen dagegen zu Orientierungslosigkeit. Obwohl sich die Jugendlichen beginnen von ihren Eltern zurückzuziehen, sie manchmal auch abwerten, brauchen sie Halt. Halt ist jedoch nicht zu verwechseln mit Klammern. Der offene Umgang mit Fehlern ist eine Chance für Heranwachsende. Die Fehler der Eltern zeigen ihnen, dass sie keine perfekten Eltern haben, aber solche, die mit Krisen umgehen können, die aus Fehlern lernen.

Im Kurs erlangen Erziehende Kenntnisse über die geistigen und körperlichen Veränderungen während der Pubertät und welche Kommunikationsmöglichkeiten sie haben, um mit den Heranwachsenden im Kontakt zu bleiben, auch wenn es um Streit und Konfliktgespräche geht.

Für Eltern von Kindern von 12 bis 16 Jahren.

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